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24.6.2010
Soziale
Netzwerke

Allgemeiner Hinweis zur Quellen-Transparenz auf den Websites des
Info-Netzwerk Medizin 2000: Presseinformationen und andere
Publikationen
kommerziell orientierter
Unternehmen sind grundsätzlich als Werbung zu betrachten.
Leitlinien für Diagnostik und
Therapie Allergologie
und klinische Immunologie
Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftlichen
Medizinischen
Fachgesellschaften
hier
Informationen zum Thema
Tierhaarallergie
(speziell
Hunde-
und
Katzenhaarallergien)
Bis zu 40 % aller
allergischen Patienten leiden an
Allergien
gegen Tiere.
Im privaten Umfeld sind vor allem Allergien
gegen Haustiere, insbesondere gegen Hunde
und Katzen, aber auch gegen Meerschweinchen,
Kaninchen und Vögel relevant. Im beruflichen
Umfeld sind Allergien gegen Labortiere, wie
Ratten, Mäuse, Kaninchen, oder gegen
Nutztiere, wie Kühe, Pferde, Schweine,
häufig.
Auch wenn oft von "Tierhaarallergenen"
die Rede ist, so kommen
Allergene
tierischen Ursprungs im Fell, in
Epithelien
(Hautschuppen), im Speichel, Serum oder Urin
der Tiere vor. Der Allergenkontakt erfolgt
entweder über direkten Hautkontakt oder über
Inhalation von Partikeln, denen die
Allergene anhaften.
Im Vergleich zu anderen Allergenquellen (z.
B. Hausstaubmilbe) sind von Tieren
zahlenmäßig weniger Allergene bekannt.
Die Symptome der
Tierhaarallergie sind häufig
Dauerschnupfen und Niesanfälle. Ausgelöst
wird diese Reaktion des
Immunsystems
nicht durch Tierhaare oder Vogelfedern
direkt, sondern durch den Speichel der
Tiere, der bei der Fell- oder Gefiederpflege
zurückbleibt und als
Allergen
fungiert.
Tierhaarallergiker sollten daher nach
Meinung vieler Ärzte den Kontakt zu
Tieren und Vögeln vermeiden oder sich
aber regelmäßig die Hände waschen. Bei
Haustierbesitz ist eine - nach Möglichkeit -
tägliche Raumpflege (saugen, besser noch
wischen) unumgänglich. Dieser Rat ist aber
vor allem bei Vorliegen einer
Katzenhaarallergie umstritten. Das
wichtigste Katzenallergen ist nämlich
besonders klein und leicht und kann sich
daher nach einer Aufwirbelung durch die
üblichen Reinigungsmaßnahmen lange in der
Raum-Luft halten. Daher können diese gut
gemeinten Handlungen durchaus
auch kontraproduktiv sein. Es kommt hinzu, dass
Staubsauger oft nicht so gut saugen wie in
der Werbung behauptet wird.
Es ist daher vor
allem bei Katzenhaarallergien gelegentlich
nicht möglich, die Allergenbelastung in der
Wohnung durch noch so gründliche Reinigungsmaßnahmen deutlich
abzusenken . Hundeallergene sind mäßig
aggressiv und finden sich in Haut, Haaren,
Speichel und im Urin. Bei allergischen
Reaktionen treten nach der Erkenntnis des
deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V.
rassespezifische Sensibilisierungen auf
(z.B. nur gegen Boxer). Die einzelnen Rassen
besitzen sehr unterschiedliche
Allergenpotentiale. Kurzhaarige Hunderassen
sollen ein höheres Allergenpotential
besitzen als langhaarige Rassen. Es besteht
eine Kreuzallergenität zu Katzen, da auch
Allergene vorkommen, die stark den
allergenen Bestandteilen des Katzenepithels
ähneln.
Im Fall einer
Hundehaarallergie kommt aber noch ein
wichtiger psychologischer Faktor hinzu, der
alle ärztlichen Ratschläge relativiert.
Einmal ist es so, dass Hundehaarallergien
sehr oft nur geringe Beschwerden
verursachen. Dies erklärt dann, dass die
Mehrzahl der Hundehaarallergiker das
geliebte Haustier unter keinen Umständen
abgeben wollen. Lieber leben sie mit
den Allergiesymptomen und hoffen
optimistisch, dass sie nicht zu der
Minderheit gehören werden, die aufgrund
einer Hundehaarallergie ein allergisches
Asthma entwickeln werden. Oft ist der
Optimismus berechtigt. Die psychologischen
Vorteilen einer Hundehaltung wiegen dann die
Nachteile der bestehenden Allergie auf.
Gerne zitieren Hundhalter daher den "Alten
Fritz" der gesagt haben soll "Die Hunde
haben alle positiven Seiten der Menschen -
ohne gleichzeitig auch deren schlechte
Seiten zu haben."
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aus dem Tierschutz?
Hier finden Sie wertvolle Informationen

Die online Enzyklopädie
WIKIPEDIA zum Thema Tierhaarallergie
hier
|
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-
Umstritten: Welche Staubsauger sollte man
benutzen, wenn eine Tierhaarallergie
festgestellt wird.
Während einige
Experten meinen, dass sich beispielsweise
die besonders kleinen Katzenhaar-Allergene jedem
Staubsauger widersetzen, sind Laien oftmals
wesentlich optimistischer - oder auch nur
gutgläubiger.
mehr
-
Tierliebe ist größer als Angst vor Krankheit -
Viele Menschen wollen sich nicht von ihren
Vierbeinern trennen - Mögliche Hilfe durch
spezifische Hyposensibilisierung. Dr.
Kubitschek,erklärt in diesem
Artikel
(publiziert in Welt online) warum viele
Tierhaarallergiker ihre Tiere nicht abschaffen.
mehr
-
Die spezifische
Immuntherapie (SIT und SLIT) wirkt bei vielen
Allergikern: Das Institut für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet neueste
Forschung zum Thema Allergien.
mehr
-
Lieber
Hund als Hamster für allergiegefährdete Kinder.
mehr
-
Hundehaarallergie:
Seit Jahren wird auch in Deutschland eine
Zunahme allergischer Erkrankungen beklagt.
Derzeit gehen Experten davon aus, dass
beispielsweise bis zu 16% der Erwachsenen eine
Hundehaarallergie haben. Allergologen ist in der
Vergangenheit aufgefallen, dass in einigen
Fällen zwar aus der Vorgeschichte eine
eindeutige Hundehaarallergie abgeleitet, dass
diese aber mit kommerziellen Testsubstanzen
nicht nachgewiesen werden kann. In einigen
Fällen fehlt den Hunden sogar das weithin als
Leit-Hauptallergen angesehene Protein Can f1.
mehr
-
Katzenhaarallergie:
es führt
kein Weg an der spezifischen Immuntherapie
(SIT=
Hyposensibilisierung
vorbei. Selbst in der Antarktis und im Inlandeis von
Grönland wurden bereits
Katzenhaarallergene gefunden. Die weite
Verbreitung der Allergene selbst an Orten
an denen es nie eine Katze gegeben hat, zeigt,
dass Vermeidungsstrategien nicht greifen können.
mehr
-
Allergie-Vorbeugung: Bauernkinder die
schon früh Kontakt zu Nutztieren haben
erkranken nur selten an Allergien. Eine in
Österreich, der Schweiz und Deutschland
durchgeführte Studie bestätigte den lange
gehegten Verdacht, dass eine zu strikte
Sauberkeitserziehung kontraproduktiv sein kann.
mehr
-
Neues
aus der Medizin
Übersichtsartikel Katzenhaarallergie: Zucht von
allergenarmen Katzen -
es offenbar möglich ist es aber auch sinnvoll und ethisch
vertretbar ?
Seit dem jahr 2004
können auch empfindliche Katzenhaarallergiker (mit dem
Segen ihres behandelnden Arztes) einen der beliebten
Stubentiger halten - zumindest theoretisch....
Ein
US-Unternehmen hat „allergenfreie“
Katzen gezüchtet, die angeblich auch von Katzenhaar-Allergikern
gehalten werden können. Trotz eines eines hohen "Stückpreises"
von mehreren tausend Dollar musste die in Kalifornien beheimatete Firma
aufgrund der großen Nachfrage nach hypoallergenen Katzen
eine immer länger werdende Warteliste
führen. Experten
bezweifeln, ob diese so clever anmutende Lösung
des Problems
Katzenhaar-Allergie wirklich hält, was sie verspricht.
Doch das Unternehmen wirbt mit einer eine "100% Geld zurück-
Politik", die die Interessen der Käufer ihrer allergenarmen
Katzen schützen soll. Doch das ungewöhnliche Produkt bleibt
weiter umstritten. mehr
Bild: M2000
Hier geht es zur Website von Allerca
(WERBUNG)
auf youTube können Sie (in englischer
Sprache) zahlreiche aktuelle Videos sehen, die sich in US-Fernsehbeiträgen mit dem Thema hypoallergene
Katzen beschäftigen.
hier
-
Tierhaarallergien:
Haustiere für
allergiekranke Kinder -
Auf dem diesjährigen
Kongress der American Academy of Allergy, Asthma
and Immunology wurde eine Studie vorgestellt,
die zu dem Schluss kommt, dass Kinder die
unmittelbar nach der Geburt Kontakt zu Hunden
haben später seltener an einer Allergie
erkranken. Offenbar regt der Kontakt zu Hunden
das Immunsystem an und verhindert so die
Entstehung vieler allergischer Erkrankungen.
mehr
-
Dogs may protect kids
from allergies . Dr. Sanjay Gupta:
mehr
-
Katzenhaarallergien
sind nicht einfach zu bekämpfen, da die auslösenden Allergene überall zu finden sind.
Selbst die gründlichste Reinigung der Wohnung
ist nicht wirklich in der Lage, die winzigen
Allergene zu beseitigen.
mehr


Bilder: M2000
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Die
Cochrane Library
ist eine elektronische Bibliothek, die man über das
Internet benutzen kann. Sie enthält Aussagen über
die Wirksamkeit medizinischer Behandlungsverfahren.
Hier finden Sie unabhängige Informationen z.B. zur
Wirksamkeit von Vitamin C bei einer Erkältung im
Vergleich mit Echinacea.
hier
(deutsch)
hier
(englisch)
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